Datum: 7. Juli 2009 um 15:56
Alarmierungsart: Funkmeldeempfänger
Einsatzort: Remagen
Einheiten und Fahrzeuge:

Weitere Kräfte: Feuerwehr Remagen – Einheit Kripp , Feuerwehr Sinzig , Polizei Remagen , Rettungsdienst Kreis Ahrweiler 


Einsatzbericht:

Zu einem Dachstuhlbrand mussten am frühen Nachmittag die Kameraden der Stützpunktfeuerwehr Remagen ausrücken. Aufgrund der bekannten Örtlichkeit alarmierte die FEZ Remagen sofort von der Feuerwehr Sinzig das GTLF sowie deren Wärmebildkamera nach. Schon auf der Anfahrt konnte der Einsatzleiter starke Rauchentwicklung feststellen, worauf die FEZ außerdem unverzüglich die Einheit Kripp, sowie den Führungsdienst der Feuerwehr Remagen alarmierte. Bei Eintreffen an der Einsatzstelle stellte sich folgende Lage dar: Nach Isolierarbeiten am Dach kam es vermutlich wegen eines technischen Defektes an einer Lampe zu einem Brand der Dämmwolle im Dachgeschoss. Am Dach waren starke Rauchentwicklungen zu erkennen. Die Versuche der Handwerker das Feuer selber mittels Wasser und Pulverlöscher zu bekämpfen hatte wenig Erfolg gezeigt. Ein Handwerker erlitt dadurch eine Rauchvergiftung und musste vom Rettungsdienst behandelt werden und wurde danach ins Krankenhaus transportiert. Der erste Angrifftrupp ging unter schwerem Atemschutz und einem Hohlstrahlrohr zum Ablöschen der Dämmwolle über ein Flachdach vor ( siehe Bild). Die Wasserversorgung konnte über die Drehleiter sichergestellt werden, welche über einen Verteiler am Korb abgegeben wurde. Ebenfalls stellte die DL die Anleiterbereitschaft sicher. Durch einen Überdrucklüfter am Hauseingang, konnte verhindert werden, dass der Brandrauch in die darunter liegenden Wohnungen gelangte. Der zweite Atemschutztrupp öffnete mittels Rettungssäge die Dachhaut, nachdem diese anhand der Wärmebildkamera die Brandausbruchsstelle ausgemacht hatte. Im Anschluss wurde die Isolierung entfernt, abgelöscht und entsorgt. Diese Arbeit stellte sich als sehr Zeitaufwendig dar, wofür mehrere Trupps benötigt wurden. ( siehe Bild) Während der Löschmaßnahmen stellte das DRK zur Eigensicherung der Einsatzkräfte einen weiteren Rettungswagen in Bereitstellung Nachdem die Dämmwolle vollständig entfernt war, wurde dass Dach nochmals mittels Wärmebildkamera kontrolliert. Nach ca. 3. Std. konnte die Einsatzstelle an den Hauseigentümer übergeben werden.