Datum: 28. September 2012 um 01:13
Alarmierungsart: Funkmeldeempfänger
Einsatzart: B3 
Einsatzort: Rolandseck
Einheiten und Fahrzeuge:

Weitere Kräfte: Energieversorgung Mittelrhein , Feuerwehr Remagen – Einheit Oberwinter , Feuerwehr Remagen – Einheit Rolandswerth , Polizei Remagen , Rettungsdienst Bad Neuenahr-Ahrweiler , Rettungsdienst Remagen , RWE , Wehrleiter Stadt Remagen 


Einsatzbericht:

In der Nacht zu Freitag alarmierte die Leitstelle Koblenz die Feuerwehren Remagen, Oberwinter und Rolandswerth zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Rolandseck. Um 01:13 löste die Leitstelle unter dem Einsatzstichwort “Gebäudebrand – Rauch im Gebäude” Sirenenalarm aus. Mehrere Personen sollten sich noch in dem Wohnhaus aufhalten. Mit zahlreichen Fahrzeugen rückten die Einheiten zu der Einsatzstelle aus. Bei Eintreffen konnte eine Verrauchung des Treppenhauses und des Kellers festgestellt werden. Sofort ging ein Trupp unter schweren Atemschutz zur Brandbekämpfung vor, in einem Kellerraum brannte ein Stapel Papier. Zunächst wurden die Bewohner des Hauses aufgefordert, ihre rauchfreien Wohnungen nicht zu verlassen, anschließend wurde das Treppenhaus belüftet. Nachdem das Feuer im Keller gelöscht und alle Räume rauchfrei gemacht werden konnten, räumte die Feuerwehr das Gebäude. Da weiterhin eine Rauchentwicklung festgestellt werden konnte, wurden alle Räume des Hauses mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Dabei zeigte sich, dass sich der Brand durch einen Schacht vom Keller in die oberen Etagen hatte ausbreiten können. Die Brandbekämpfung der einzelnen Glutnester gestaltete sich bauartbeding schwierig und zog sich bis in die späten Morgenstunden. Als Löschmittel wurde neben Wasser auch Schaummittel verwendet. Der Einsatz eines sogenannten “Fog-Nails” trug ebenfalls zum abschließenden Löscherfolg bei. Die Bewohner des Hauses wurden während des Einsatzes durch die Feuerwehr und den Rettungsdienst betreut. Eine Frau musste mittels Rettungswagen dem Krankenhaus zugeführt werden. Während des Einsatzes war die Bundesstraße 9 halbseitig gesperrt, der Verkehr wurde an der Engstelle vorbeigeleitet. Zur Brandursache können derzeit, ebenso wie zur Schadenshöhe, keine Angaben gemacht werden. Die Polizei hat diesbezüglich Ermittlungen aufgenommen. Der Einsatz wurde um 10:50 Uhr beendet.