Datum: 15. November 2012 um 05:48
Alarmierungsart: Funkmeldeempfänger
Einsatzart: B3 
Einsatzort: Remagen
Einheiten und Fahrzeuge:


Einsatzbericht:

Passanten entdeckten am frühen Donnerstagmorgen eine Rauchentwicklung aus einem Gebäude in der Remagener Innenstadt. Aus dem dreigeschossigen Eckhaus, welches an einer Gasse zum Rhein gelegen ist, drang schwarzer Rauch aus einem im Erdgeschoss gelegenen Blumengeschäft. Sofort verständigten sie über den Notruf die Leitstelle Koblenz, welche um 05:48 Uhr Sirenenalarm in Remagen auslöste. Wenige Momente nach der Alarmierung, noch vor Eintreffen der ersten Rettungskräfte, zündete das Feuer im Erdgeschoss durch, zeitgleich rettete sich eine Frau aus dem Haus, diese konnte nur durch Zeugen davon abgehalten werden, zurück in das Geschäft zu laufen um eigene, zu diesem Zeitpunkt bereits aussichtslose Löschversuche zu unternehmen. Durch Passanten wurden die Bewohner der oberen beiden Etagen wachgeklingelt und von außen an die Fenster gelotst, unter denen die wenigste Rauchentwicklung zu verzeichnen war. Bei Eintreffen der Feuerwehr befanden sich noch drei Personen im Haus. Im rückwärtigen Bereich wurde ein Sprungretter in Stellung gebracht, in diesen rettete sich ein Mann aus dem zweiten Obergeschoss mit einem Sprung, bei dem er leicht verletzt wurde. Aufgrund der engen Begebenheiten vor Ort wurden an der Vorderseite des Hauses eine Steck- leiter aufgebaut, über diese gelang zwei weiteren Bewohnern die Flucht aus ihren völlig verqualmten Wohnungen. Zur Unterstützung der Einheit Remagen wurde die Feuerwehr Kripp alarmiert, welche die Kameraden insbesondere mit Atemschutzgeräteträgern und Material unterstützte. Das Feuer hatte sich zu diesem Zeitpunkt nahezu im gesamten Erdgeschoss, sowie in Teilen des Treppenhauses ausgebreitet. Mehrere Trupps drangen unter Atemschutz unter Vornahme von C.-Rohren in das Geschäft ein und löschten rasch die Flammen. In den drei Etagen wurden Abluftöffnungen geschafft, mittels zweier Lüfter gelang es, alle Räume zu entrauchen. Bei der Kontrolle der Wohnungen konnte eine weitere vermisste Person nicht aufgefunden werden, diese, so ergaben die parallel verlaufenden Ermittlungen, hielt sich zum Unglückszeitpunkt nicht im Gebäude auf. Durch den Brand wurde das Blumengeschäft vollständig, sowie das Treppenhaus teilweise, zerstört. Durch eine massive Rauchentwicklung erlitten beide Wohnungen erheblichen Schaden. Die geretteten Personen wurden dem Rettungsdienst übergeben, welcher mit 3 RTW, 1 NEF und Orgleiter vor Ort waren und die weitere Versorgung der Verletzten übernahm. Aufgrund der in allen Wohnräumen installierten Rauchmelder, sowie den Einsatz von Zeugen und Rettungskräften, sind glücklicherweise keine schlimmeren Personenschäden zu verzeichnen. Der Einsatz der Feuerwehr konnte gegen 08:30 Uhr beendet werden, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Bürgermeister Herbert Georgi eilte noch während des Einsatzes zum Ort des Geschehens um sich selbst ein Bild von der Lage zu machen. Neben der Feuerwehr war die Polizei mit zahlreichen Beamten vor Ort, diese unterstützten die Rettungsmaßnahmen der Feuerwehr tatkräftig. Der Rettungsdienst, sowie der Organisatorische Leiter des Rettungsdienstes wurden ebenso wie Notfallseelsorger an die Einsatzstelle gerufen, um eine kurzfristige Betreuung der betroffenen Bewohner sicherzustellen.

Gemeinsame Pressemeldung der Feuerwehr Remagen und der Polizeiinspektion Remagen

Brand eines Wohn- und Geschäftshauses / Person springt aus Dachfenster Remagen. Zu einer dramatischen Rettungsaktion kam es am frühen Donnerstagmorgen, als beim Brand eines Wohn- und Geschäftshauses in der Remagener-Innenstadt einem jungen Mann durch Feuer und Rauch der Fluchtweg aus dem Gebäude abgeschnitten wurde. Passanten entdeckten am frühen Donnerstagmorgen eine Rauchentwicklung aus einem Gebäude in der Remagener Innenstadt. Aus dem dreigeschossigen Eckhaus, welches an einer Gasse zum Rhein gelegen ist, drang schwarzer Rauch aus einem im Erdgeschoss gelegenen Blumengeschäft. Sofort verständigten sie über den Notruf die Leitstelle Koblenz, welche um 05:48 Uhr Sirenenalarm in Remagen auslöste. Wenige Momente nach der Alarmierung, noch vor Eintreffen der ersten Rettungskräfte, zündete das Feuer im Erdgeschoss durch, zeitgleich retteten sich zwei Frauen aus dem Haus, wovon eine nur durch Zeugen davon abgehalten werden, zurück in das Geschäft zu laufen, um eigene, zu diesem Zeitpunkt bereits aussichtslose, Löschversuche zu unternehmen. Durch Passanten wurden die Bewohner der oberen beiden Etagen geweckt und von außen an die Fenster gelotst, unter denen die geringste Rauchentwicklung zu verzeichnen war. Bei Eintreffen der Feuerwehr befanden sich noch zwei Personen im Haus. Im rückwärtigen Bereich wurde ein Sprungretter, welcher durch den Förderverein der Feuerwehr Remagen vor Jahren angeschafft wurde, in Stellung gebracht, in diesen rettete sich ein Mann aus dem zweiten Obergeschoss mit einem Sprung, bei dem er leicht verletzt wurde. Aufgrund der engen Begebenheiten vor Ort wurden an der Vorderseite des Hauses eine 3-teilige Steckleiter aufgebaut, über dieser gelang es einer 70 jährigen Bewohnerin die Flucht aus ihren völlig verqualmten Wohnung. Zur Unterstützung der Einheit Remagen wurde die Feuerwehr Kripp nachalarmiert, welche die Kameraden insbesondere mit Atemschutzgeräteträgern und Material unterstützte. Das Feuer hatte sich zu diesem Zeitpunkt nahezu im gesamten Erdgeschoss, sowie in Teilen des Treppenhauses ausgebreitet. Mehrere Trupps unter Atemschutz drangen unter Vornahme von C.-Rohren in das Wohn- und Geschäftshaus und löschten rasch die Flammen. In den drei Etagen wurden Abluftöffnungen geschafft, mittels zweier Lüfter gelang es, alle Räume rauchfrei zu gestalten. Bei der Kontrolle der Wohnungen konnte eine weitere vermisste Person nicht aufgefunden werden, diese, so ergaben die parallel verlaufenden Ermittlungen, hielt sich zum Unglückszeitpunkt nicht im Gebäude auf. Durch den Brand wurde das Blumengeschäft vollständig, sowie das Treppenhaus teilweise, zerstört. Durch eine massive Rauchentwicklung erlitten beide Wohnungen erheblichen Schaden. Die geretteten Personen wurden dem Rettungsdienst übergeben, welcher mit 3 RTW, 1 NEF und Orgleiter vor Ort waren und die weitere Versorgung der Verletzten übernahm. Aufgrund der in allen Wohnräumen installierten Rauchmelder, sowie den Einsatz von Zeugen und Rettungskräften, sind glücklicherweise keine schlimmeren Personenschäden zu verzeichnen. Bürgermeister Herbert Georgi ,Ortsvorsteher Walter Köbbing und die Leiterin des Ordnungsamtes Frau Etten eilten noch während des Einsatzes zum Ort des Geschehens, um sich selbst ein Bild von der Lage zu machen. Der Einsatz der Feuerwehr konnte gegen 08:30 Uhr beendet werden, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Neben der Feuerwehr, welche mit 50 Einsatzkräften unter Leitung von Wehrleiter Michael Zimmermann im Einsatz war, war die Polizei mit zahlreichen Beamten vor Ort, diese unterstützten die Rettungsmaßnahmen der Feuerwehr tatkräftig. Der Rettungsdienst, sowie der Organisatorische Leiter des Rettungsdienstes wurden ebenso wie Notfallseelsorger an die Einsatzstelle gerufen, um eine kurzfristige Betreuung der betroffenen Bewohner sicherzustellen. Ebenfalls möchten sich die Einsatzkräfte bei de Bäckerei Müller bedanken, welches Getränke und einen Imbiss zu Verfügung gestellt hatte.